Einfach Strom sparen

Strom zu sparen ist das Gebot der Stunde. Es gibt viele Motive, die einen dazu bewegen: zum Beispiel die Senkung der hohen Kosten für den Stromverbrauch im Haushalt. Manchen liegt der eigene Beitrag zur Verminderung von CO2- und Schadstoffemissionen am Herzen, die bei der Stromerzeugung entstehen. Oder es lockt der Reiz des Wettbewerbs, wenn es gilt, den bundesdurchschnittlichen Verbrauch von etwa 1700 kWh pro Jahr in einem Zwei-Personen-Haushalt (Mehrfamilienhaus, Warmwassererzeugung ohne Strom) zu unterbieten.

Egal mit welcher Antriebsfeder Sie losspringen wollen, auf den Web-Seiten der Verbraucherzentrale oder co2online finden Sie zahlreich Tipps und Hinweise, mit denen Sie starten können. Und wer schon längst energiesparend unterwegs ist, hat hier gute Checklisten, um zu sehen, ob schon alles bedacht wurde.

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Welche Geräte sind im Haushalt und wie häufig werden sie genutzt? Ein Kühlschrank und ein Router, die dauerhaft an der Steckdose hängen, sind sicherlich dabei.

Legen wir also los mit dem Kühlschrank. Hier soll der optimale Nutzen im Vordergrund stehen, weniger die möglichen Neuanschaffungen effizienterer Geräte, die ja schließlich nicht nur unser Geld und unsere Zeit kosten, sondern auch Rohstoffe, Energie und Arbeitsleistung für die Herstellung und den Transport verlangen. Und der alte soll ja nicht in den Partykeller, sondern einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Wir wollen in diesem Beitrag das herausstellen, was Sie durch kleine Umstellungen sofort umsetzen können oder wollen, weil sie die Zusammenhänge kennen oder Sie in dem bestätigen, was Sie schon längst tun.

Je häufiger und je länger die Kühlschranktür geöffnet wird umso höher ist der Stromverbrauch. Bei jedem Öffnen entweicht kalte Luft und warme Luft strömt ein, die wieder heruntergekühlt werden muss. Bei großen Kühlschränken lohnt es sich, mit leeren Behältern oder Konserven, die nicht zwingend Kühlung verlangen, das Luftvolumen und damit den Kälteverlust beim Öffnen zu verringern. Gleichzeitig dienen die Dinge als Kühlakkus für die eingeströmte warme Luft. Wem die unterschiedlichen Kühlzonen im Kühlschrank geläufig sind und wer danach einräumt, zudem Frisches und Zubereitetes immer verschlossen einsortiert, kommt mit der Temperatureinstellung auf Stufe 1 und damit dem geringst möglichen Stromverbrauch sicherlich gut zurecht.

Wie Sie auch im Sommer das Gefriergerät fix abtauen können, erfahren Sie hier in der Rubrik machen, denn Eis im Kühl- oder Gefrierschrank dient nicht der Kühlung, sondern hält das Gerät davon ab, gute Kühlleistung zu bringen, lässt es also unnötig Strom fressen.

Nun zum Router. Wenn er zu regelmäßigen Zeiten nicht genutzt wird, empfiehlt sich eine Zeitschaltuhr zwischen Router und Steckdose. Wer flexibler bleiben möchte, kann eine Steckerleiste mit Schalter nutzen. Diese kann auch die Stecker von den Geräten aufnehmen, die nur „an“ und „Stand by“ kennen und sich nur umständlich vom Stromnetz trennen lassen. Auch Ladegeräte oder Netzteile, die in der Steckdose verbleiben, ohne ein Gerät zu laden, können weiter Strom saugen. Auch hier lässt sich mit einer schaltbaren Leiste heimlicher Stromverbrauch vermeiden.

Waschmaschine und Herd sind weitere Geräte im Haushalt, die unverzichtbar sind. Die effektivste Art zu waschen, nämlich das ganze Fassungsvermögen der Trommel zu nutzen und öfter mal bei niedrigerer Temperatur zu waschen hat sich längst herumgesprochen. Normal verschmutzte Wäsche braucht keinen Vorwaschgang und dass die Wäsche auch im Winter draußen auf der Leine trocknen kann, wird häufig unterschätzt. Diese Maßnahmen sparen Strom und verursachen keine zusätzlichen Kosten.

Kochen und Backen kann viel Strom verschlingen, entsprechend hoch ist das Potential, Energie einzusparen. Hier eine Reihe von Beispielen mit weiteren Ausführungen unter den Links: